Feierabend auf dem Gurten

Als ich nach der Arbeit am Freitag das Gebäude verliess freute ich mich über die warmen, goldenen Sonnenstrahlen. So kam es, dass ich mich auf dem Weg zur Tramhaltestelle entschied, das Wochenende alleine auf dem Gurten anfangen zu lassen. Wenn ich den ganzen Tag drinnen gesessen habe, fühle ich mich oft müde und könnte Bewegung richtig gut gebrauchen. Da es zurzeit mit meinem noch nicht ausgeheilten Fuss nicht möglich ist Sport zu treiben, verstärkt sich das Bedürfnis noch viel mehr.
So stieg ich also in das Tram in die Gegenrichtung, fuhr zwei Stationen und nahm das Gurtenbähnli.

Oben angekommen wusste ich bereits, dass das wirklich eine der besten Entscheidungen war. Es hatte kaum Besucher und die Natur hatte diesen leicht goldenen Schimmer, der nur der beginnende Herbst mit sich bringt. Sowieso, meine absolute Lieblingsjahreszeit ist definitiv der Herbst! 

Vor einem Jahr war ich das erste Mal auf dem Gurten, wo ich mich daran erinnern kann. Meine Eltern meinten zwar, dass sei gar nicht möglich das ich unsere Besuche dort nicht mehr weiss – aber anscheinend schon. Als ich also das erste Mal dort oben war, sah ich nur die grosse Wiese und nichts mehr. Ich war richtig überrascht zu sehen, dass es einen Rundweg hat! 
Morgen fliege ich mit Manuel nach Schottland in die Ferien. Also probierte ich aus, wie weit ich gehen kann ohne Schmerzen zu haben, die Wege auf dem Gurten sind ja wirklich gut ausgebaut. Ich trat den grossen Rundweg an, begegnete kaum jemandem und genoss es einfach mit meinen Gedanken alleine zu sein!


Der Abschluss meiner kleinen Tour machte ich auf dem Aussichtsturm (den ich auch nicht kannte – uiuiui) mit dem Sonnenuntergang. Traumhaft schön war das und irgendwann ziemlich kühl. Aber das war wirklich einer der wunderbarsten Momente :) 

Jetzt freue ich mich sehr, Edinburgh einen Besuch abzustatten und dessen Umgebung etwas zu erkunden. Ich schreib dann natürlich wieder hier wies war!